Chronik
 
 

 
 
Des Ski-Club Fischen 1922 e.V.
(Erstellt anhand von Protokollen und Berichten sowie von Erinnerungen unserer älteren Mitglieder.)
 
 

 

1922
Eintrag auf Seite 1 im „Protokoll-Buch Ski-Club Fischen gegründet 2. Dezember 1922“:
Gründung dehs Ski Klub Fischen
Ende November 1922 erging an Alle Schneeschuhfreunde von Fischen und Umgebung die freundliche Einladung, sich zu einer Besprechung, Zwecks Gründung eines Skiklubs im Gasthause zur Alpenrose einfinden zu wollen.
Am 2. Dezember fand den auch die erste Versammlung statt, klein ward die Zahl der erschienenen, und fast wollte es scheinen dahs der Zweck der Versammlung nie zur Wirklichkeit werden sollte. Herr Hans Rudolf eröffnete die Versammlung und legte in kurzen und klaren Worten die Gründe dar, aus denen heraus der Skiklub entstehen sollte. Nach Umfrage bei den Erschienenen wurde die Gründung eines Skiklubs für gut befunden und einstimmig vollzogen. Anwesend waren 17 Herrn, die auch Alle dem Club beitraten, und so den Grundstein zu Skisportlicher Betätigung legten. Nun wurde zur Wahl eines Vorstandes geschritten, da nun verschiedene Herrn die Ihr Erscheinen zu gesagt hatten, in letzter Stunde jedoch verhindert wurden, wurde von der Wahl Abstand genommen und ein provisorischer Ausschuhs, bestehend aus vier Herrn gewählt und zwar zum ersten Vorstand Herr Peter Klaus, zum Schriftführer und Kassier Herr Martin Herz, zum ersten Fahrwart Herr Hans Rudolf, zum zweiten Fahrwart Herr Reinhold Schele letztere zwei Herrn zugleich als Beisitzende. Die vier Herrn nahmen die vorläufige Wahl an bis zur entgültigen Entscheidung. Es wurde nun der Jahresbeitrag festgesetzt, und derselbe pro Mitglied 1050 M für gut Befunden, als Clublokal wurde das Gasthaus zur Alpenrose ausgewählt. Es kamen noch verschiedene Wünsche und Anträge zur Sprache, dessen Regelung jedoch auf einen späteren Termin verschoben wurde. Um 10.30 Abend schlohs Herr Vorstand Peter Klaus die Versammlung nachdem Er den Anwesenden Herrn für Ihr reges Interesse dankte und Sie ersuchte, stets thatkräftig mitarbeiten zu wollen damit der Skiklub sich rasch entwickle zum vollwertigen Gliede dehs Allgäuer Skiverbandes.
Fischen 2. Dezember 1992.

Peter Klaus pr. Vorst.

M. Herz. Schriftführer

 
 
Die erste Hauptversammlung findet am 10.12. im Gasthaus Alpenrose (Clublokal) statt. Die im Gründungsprotokoll „provisorisch“ gewählte Vorstandschaft wird bestätigt und die Festlegung der Vereinsstatuten auf einen späteren Zeitpunkt vertagt. Am „Allgäuer Skiverbandswettlauf“ (ASV-Meisterschaft) beteiligt sich der SCF mit einer Mannschaft unter Leitung des 1. Fahrwarts Johann Rudolph.
Ein wichtiges Anliegen sind die Skikurse für Jugend, Leitung Lehrer Hermann Recher, und für „Fortgeschrittene“, Leitung Johann Rudolph. Als erste sportliche Veranstaltung ist für den Silvestertag ein Rodelrennen von Maderhalm, mit Preisverteilung und Silvesterfeier im Clublokal, vorgesehen.
Auf Antrag von Johann Rudolph wird der Erwerb von einem Paar „neuer“ Sprungski beschlossen.
 
 

 

1923
„Verschiedener Umstände halber“ wird das für den Silvestertag angesetzte Rodelrennen auf den 6. Januar, „ein sehr schöner kalter Wintertag“, verschoben. Gemeldet hatten 72 Teilnehmer aus Fischen und Umgebung, darunter einige Wintergäste sowie Sportler aus Immenstadt und Oberstaufen. Gestartet wurde in Maderhalm beim „Sennereilokal“ und „Punkt 2.30 wurde das Signal zum Anfangen gegeben, und schon fuhr der erste los, in schneidiger Fahrt dem Ziel zu, das unterhalb dem Doktorhaus, am Eingang des Weges Fischen Maderhalm war“. Max Schwegler von Maderhalm war der Sieger dieser ersten sportlichen Veranstaltung des SCF.
Am 21. Januar wird das erste Rennen für die Jugend durchgeführt, ein Abfahrtslauf von Maderhalm, den „Bittler“ hinunter. Betreut von Lehrer Recher beteiligten sich 20 Läufer; Anton Weizenegger siegte in der Zeit von 3.34 Minuten. Anschließend findet ein Schauspringen statt, die größte gestandene Weite von 16 Meter wird erreicht von Johann Rudolph und Ludwig Schwegler.
Bei der Generalversammlung am 17. November wird aufgrund des regen Interesses die Einführung eines regelmäßigen Skiunterrichts beschlossen. „Zunächst benötigt der Club einen geprüften Skilehrer, um den Einheimischen Anfängern durch Abhaltung eines Kurses die Skitechnik zu zeigen, zu diesem Lehrerkurse wurde Herr Anton Rudolph und Herr Hans Frank beordert.“
Dem Vorstand wurde die Pachtung DER 2Bolgnerhütte2 aufgetragen. (Bolgenalpe, zwischen Zunkleiten und Oberer Bolgenalpe, in einer Karte von 1961 als Jugendherberge eingetragen.) Dafür „benötigte der Club einen Hüttenwart ... dazu wurde unser Skilehrer Anton Rudolph gewählt“. Davor wurde kurzfristig die Alpe Herzberg („Beckaberg“. Im Besitz des Bäckers Kuhn von Obermaiselstein) ohne Pachtvertrag als Skihütte genutzt.
Der Beitrag wird von 600 Milliarden Mark infolge der neuen Goldmarkwährung auf 60 Goldpfennig umgerechnet.
Am 30./31. Dezember finden erstmals Clubwettläufe (Clubmeisterschaften) statt und die neuerbaute Sprungschanze an der Obermühle wird mit einem Eröffnungsspringen eingeweiht. „Neben der Allgäuer Schanze in Oberstaufen kann sich jetzt unsere Schanze als die schönste rühmen.“

1924
Der vom ASV und dem Skiclub Oberstdorf und dem Skiclub Fischen übertragene „Allgäuer Stafettenlauf“ kommt am 6. Januar zur Durchführung. Am Start sind 35 Staffeln. Die Veranstaltung wurde von den Berichterstattern mit großem Lob bedacht. Allerdings war „der materielle bzw. moralische Erfolg an der Stafette ... für unseren Klub nicht sehr groß“.
An der dritten Generalversammlung am 8. November beteiligen sich 38 Mitglieder. Wie groß das Interesse am Clubleben damals war. Läßt sich daran erkennen, daß der Verein insgesamt 86 Mitglieder zählte. Umgelegt auf unsere Zeit wäre einzig der Kursaal „Fiskina“ der Ort, um eine Hauptversammlung abzuhalten.
Im umfangreichen Jahresprogramm für 1925 werden u.a. auch Führungstouren, Lichtbildervorträge und „Fuchsjagd im Carneval“ genannt. Da die Skihütte am Bolgen von den Mitgliedern kaum in Anspruch genommen wird, geht die Pacht über an das 14. Inf. Rgt. Stuttgart. Deshalb soll „der Bau (Ausbau) einer (eigenen) Skihütte ... Wirklichkeit werden und zu dessen Vorbereitung stellt sich ein Ausschuß zusammen, welche Arbeit die Herren Rudolph Hans, Bader Martin, Lehrer Recher, Hans Frank und Speiser Josef übernahmen“.
Der Jahresbeitrag wird auf 3 Goldmark angehoben. Angesichts der wirtschaftlich schweren Zeiten ist auch Teilzahlung möglich.
Für die Organisation von Wettläufen wird ein sog. „Verrechnungsausschuß“ gebildet, der u.a. auch „in uneigennütziger Weise“ verantwortlich ist für korrekte Zeitnahme. Nach einer Anmerkung im Potokollbuch muß es hier in der Vergangenheit manchmal zu Unstimmigkeiten gekommen sein.

1925
Nach überraschendem Schneefall am 4. Februar „soll eine Alpine Abfahrt mit Geschicklichkeitsbewertung und Stillaufen veranstaltet werden“.
Erstmals ist die Rede von „einer maskierten Kneipe am lumpigen Donnerstag“, sozusagen der Grundstein zu unserer alljährlichen Großveranstaltung „Gumpiger Donnerstag“.
Für ein Clubabzeichen wird „eine beste Skizze“ vorgelegt und daraufhin bei der Fa. Eduard Scherm in Nürnberg 200 Stück bestellt.
An den Skikursen des Clubs können nun auch Gäste teilnehmen.

1926
Wegen des schneearmen Winters muß die Jugendarbeit erheblich eingeschränkt werden.
Bei der Hauptversammlung am 4. Dezember wird der Jahresbeitrag „infolge der wirtschaftlichen Lage vorübergehend auf M. 2,- ermäßigt“.
Um die Mitglieder zu „guten Skiläufern“ auszubilden, halten die „Kursleiter und guten Skiläufer des Clubs“ regelmäßig Sonntagnachmittag-Kurse ab.

1927
eine Clubmeisterschaft der besonderen Art kam am 23. Januar zur Durchführung – ob in unserer Zeit nachahmenswert sei dahin gestellt! Im Protokollbuch ist vermerkt: „Als Wettlaufstrecke war für dieses Jahr eine alpine Abfahrt von der Ostlerhütte am Bolsterlanger Horn nach Sonderdorf und von hier ein Langlauf über Aumühle mit Aufstieg auf die Oberdorfer Höhe nach Maderhalm und Abfahrt nach Fischen in Aussicht genommen. Punkt 12 Uhr Mittags starteten die ersten Läufer auf der Ostlerhütte und ein zeitweise einsetzendes starkes Schneetreiben machte manchen Läufer schon nach wenigen Metern unsichtbar. – Das Ergebnis des Wettlaufs kann trotz der Ungunst der Witterung, es schneite auch im Tale ununterbrochen, als sehr gut bezeichnet werden, nachdem die ca. 10 km lange Strecke mit einer Bestzeit von 26 Min. 19 Sek. gelaufen wurde. Die Wettlaufstrecke wurde allgemein als schön und abwechslungsreich befunden.“ Die angegebene Bestzeit erzielte Hermann Schwegler.
Am 30. Januar stand Fischen ganz im Zeichen des Wintersports. 60 Rodlerinnen und Rodler finden sich ein zum nun schon traditionellen Rodelrennen von Maderhalm. Erstmals am Start sind auch Zweisitzer. Am Nachmittag beteiligen sich 31 Springer aus dem ganzen Oberallgäu und dem Westallgäu an dem großen „Konkurrenz-Schauspringen“ auf der Mühlenschanze. Zur Unterhaltung der zahlreichen Zuschauer spielt die Musikkapelle Fischen und die Springer leisteten „zum größten teil Gutes .. Das abverlangte Fufzgerl wurde drum auch von den allermeisten Zuschauern gerne gegeben, leider nicht von allen.“ Die Preisverteilung für beide Bewerbe findet statt im Café Baur (heute Café Henning).
Am Gumpigen Donnerstag (24.2.) wird durch den „Gemeindebüttel (Club-Kassier Heinrich Lengger) Fischens Erhebung zum Markt“ proklamiert. Auch über den Abend in der „Alpenrose“ stattfindende „Ersten Jahrmarkt in Fischen“ wird im >Allgäuer Anzeigeblatt< ausführlich berichtet.
Bei der Generalversammlung am 26. November wird Heinrich Lengger zum 1. Vorsitzenden gewählt. Die von der Vorstandschaft ausgearbeitete erste Vereinssatzung wird einstimmig und unverändert angenommen.

1928
Wegen des schneearmen Winters kann von den vorgesehenen sportlichen Veranstaltungen lediglich der Clublanglauf durchgeführt werden. Auf der 8-km-Strecke von Obermaiselstein zum Clublokal „Alpenrose“ wurden „trotz der vielen schneefreien Stellen gute Zeiten gelaufen“.

1929
Weil sich bei einer Faschingsveranstaltung „ein Klubmitglied der Vorstandschaft gegenüber grobe Verfehlungen zu Schulden kommen“ läßt, tritt diese in einer außerordentlichen Versammlung am 29. März zurück.
Bei der ordentlichen Generalversammlung am 15. November wird Johann Rudolph zum 1. Vorsitzenden gewählt.

1930
Sämtliche sportliche Veranstaltungen entfallen wegen Schneemangels.

1931
Den Junioren- und Jugendspringern des Clubs werden hervorragende Leistungen bescheinigt. Auf der großen Schanze in Oberstdorf werden Sprünge von 46 m (Ludwig Schwegler, Benedikt Waibel), 39 m (Max Speiser) und 35 m (Luis Endres) gestanden. Auch bei weiteren Veranstaltungen im gesamten Allgäu wird auf vordere Plätze gesprungen.
Ärger gibt es bei einem Abfahrts- und Sprunglaufwettbewerb im Walsertal, an dem sich sieben Fischinger beteiligen, denn „die Preisverteilung war sehr ungerecht, sodass sich alle auswärtigen Teilnehmer hierüber ausfällig äußerten. Die Walsertaler Schiefahrer erhielten alle gute Preise wie goldene Uhren, während die guten Läufer von Oberstdorf und Fischen zum Beispiel 1 Flasche Schnaps bekamen.“ Auf Teilnahme an Veranstaltungen im Kleinwalsertal wird vorläufig verzichtet.
Der Gumpige Donnerstag ist Anlaß für einen zünftigen Skiausflug zur Ostlerhütte zu „Freund Nettel“. Nach sturzreicher Abfahrt geht es abends „trotz der schlechten Zeit“ noch zum Tanz in die >Alpenrose<.
Bei der Generalversammlung am 4. November wird auf Drängen des Verkehrsvereinsvertreters Herrn Amme das Winterprogramm erheblich erweitert. Neben zahlreichen Führungstouren soll es im Februar und März noch weitere etwa acht „außergewöhnliche“ Veranstaltungen geben, da sich Herr Amme „Fischen übervoll mit Winterkurgästen ausmalte“.

1932
Die Lenzenberghütte (Besitzer Familie Ücker, Obermaiselstein) wird gepachtet und Otto Enzensberger zum Hüttenwart gewählt. Im >Führer durch die Fischinger Landschaft< wird eine markierte Skiroute vom Steinhaufen zur >Fischinger Skihütte< erwähnt.


1933
Bei der 12. Ordentlichen Generalversammlung am 10. November hat auch die aktuelle politische Lage in Deutschland ein gewichtiges Wort mitzureden. Grund dafür ist das sog. Gleichschaltungsgesetz. Es besagt, daß auch Vereine nach dem „Führerprinzip“ organisiert werden müssen. Ein Führer wird gewählt, der dann seine Mitarbeiter bestimmt. Eine Wahl der einzelnen Vorstandsmitglieder fand also dann nicht mehr statt. Bei der von Ortsgruppenleiter Heinrich Lengger geleiteten Wahl erhält Johann Rudolph 36 von 37 abgegebenen Stimmen.
Der Jahresbeitrag wird auf 4 Mark festgesetzt, wobei 2,50 Mark an den DSV abzuliefern sind.


1934
Die Fischinger Skisportler beteiligen sich recht erfolgreich an auswärtigen Veranstaltungen. Folge davon ist u.a., daß für eine Clubmeisterschaft kein Termin frei ist.
Bei der Generalversammlung am 20. November nehmen Bericht und Aussprache über den Ausbau der Hütte breiten Raum ein.


1935
An einem Abfahrtslauf vom Wannenkopf zur Lenzenberger-Skihütte beteiligen sich ca. 30 Clubmitglieder.
Anläßlich einer außerordentlichen Versammlung am 10. April wird eine geänderte Satzung vorgetragen und angenommen. Der Club muß nun auch ins Vereinsregister eingetragen werden.
Auch diesmal spielt die hohe Politik wieder mit: „Von der Politischenleitung wurde dem Club das Lokal Alpenrose verboten.“ Diese Entscheidung Läßt sich eigentlich nur mit der damals vorherrschenden deutschnationalen Gesinnung erklären. Der Wirt der >Alpenrose<, A. Althaus, war Schweizer.
Am Gumpigen Donnerstag wird ein „Haberfeldtreiben“ veranstaltet, das ganz Fischen auf die Beine bringt.

1936
Die Generalversammlung am 20. November findet im neuen Clublokal >Bergfrieden< statt. Alois Martin übernimmt das Amt des 1. Vorsitzenden (offiziell „Führer“) von Johann Rudolph.
Am 27. Dezember wird erstmals, mit „Erlaubnis der Kreisfachamts-Leitung Skilauf im Kreis V/VI“, ein Abfahrtslauf vom Weiherkopf nach Bolsterlang durchgeführt. Vier Fischinger Läufer kommen unter die ersten Zehn (1. Luis Endres, 3. Toni Speiser, 6. Ludwig Schwegler, 9. Max Speiser).
Über den Bau einer neuen Sprungschanze wird debattiert.
Die Besitzer der Grundstücke im Skigelände werden dringend gebeten die Zäune zu öffnen.

1937
Nach der neuen Wettkampfordnung besteht für Wehrmachtsangehörige Startverbot für ihren Heimatverein. Der Skiclub muß deshalb auf einige seiner besten Aktiven verzichten.
Der Langlauf ist in den letzten Jahren gegenüber den alpinen Disziplinen und dem Sprunglauf etwas in den Hintergrund getreten, wie aus einem Diskussionsbeitrag bei der Hauptversammlung am 20. November zu schließen ist.
Am Silvestertag treten Fischinger Skiläufer gegen schwedische Gäste zu einem Mannschaftsvergleichskampf an. Vor zahlreichem Publikum wird ein Langlauf über 7 km und ein Torlauf von Maderhalm durchgeführt. In den Einzeldisziplinen vorn liegend werden die Fischinger dennoch auf den zweiten Platz verwiesen, der Grund ist ein Bindungsbruch. Am Abend findet ein Fackellauf am Stinesser statt, der zu einer Traditionsveranstaltung des Skiclubs wird.

1938
Unter schwierigsten Bedingungen – orkanartiger Schneesturm am Start, Schneeregen am Ziel – findet im Januar der Weiherkopf-Abfahrtslauf statt. Von 140 gemeldeten Teilnehmern sind nur 80 am Start, 8 Pflichttore werden gesetzt, „um die Läufer zu überlegter Fahrt zu zwingen“. Auch finanziell wird es für den Club stürmisch, deshalb soll bei den Gemeinden Fischen und Bolsterlang für diese Veranstaltung in Zukunft um Zuschüsse gebeten werden.
Die Vermietung der Clubhütte an einen Betreiber auf eigene Rechnung wird in Erwägung gezogen.

1939 bis 1947
Während des Zweiten Weltkrieges und danach tritt der Sport in den Vereinen in den Hintergrund. Viele Aktive und Funktionäre sind nicht mehr in der Heimat und der Kampf ums tägliche Leben hat Vorrang. Auch um den Skiclub Fischen wird es still, die bislang ausführlichen Aufzeichnungen über die Vereinsaktivitäten reißen ab. 27 Clubkameraden kehren aus dem Krieg nicht zurück.
1. Vorsitzender von 1939 bis 1945 ist Otto Enzensberger.
2. Erst in einem Bericht des >Allgäuer Anzeigeblattes< vom 29. Januar 1947 meldet sich der SCF zurück: „Allgäuer Meisterschaften der Alpinen Kombination in Fischen“. Für die Abwicklung dieser Veranstaltung am 25./26. Januar, mit 285 Teilnehmern, wird dem Club größte Sorgfalt und Umsicht bescheinigt. Die Abfahrt fand am Weiherkopf statt, der Torlauf wurde am Stinesser ausgetragen. Die Fischinger Teilnehmer Luise Engstler, Hans Rudolph, Fritz Rohrmoser, Hermann Eberle und Toni Speiser belegen in ihren Klassen vordere Plätze.

1948
Der Club führt die >Alpinen Hochschulmeisterschaften< der US-Zone am Weiherkopf durch.
Die Generalversammlung am 1. Oktober im Clublokal >Bergfrieden< beginnt gleich mit einem Paukenschlag: Nach kurzer Begrüßung stellt der 1. Vorsitzende Max Speiser sein Amt, das er seit 1945 innehat, zur Verfügung. Er begründet dies damit, daß „die große Zahl der Jugend sich vor jeder Arbeit praktisch drücke“. Die vom Kassier Erich Spatz vorgetragene Kassenlage ist korrekt, aber durch die vorangegangene Währungsreform bedenklich.
Die Sprungschanze, „unser neues Sorgenkind“, erfordert einen umfangreichen Arbeitseinsatz.
Am 26. Dezember feiert der Club im >Bergfrieden< sein 25jähriges Bestehen, den Zeitumständen entsprechend in bescheidenem Rahmen. Am Silvestertag findet auf der neuerbauten Mühlenschanze ein Jubiläumsspringen mit Allgäuer Beteiligung statt. Sieger ist der Oberstdorfer Heini Klopfer mit dem Schanzenrekord von 50 m.

1949
In den Aufzeichnungen wird immer wieder der mangelnde Einsatz zu vieler Mitglieder beklagt. Die sportlichen Veranstaltungen können nur unter Mithilfe von Außenstehenden durchgeführt werden. „Der Klub hat einen Tiefpunkt erreicht“, so ist zu lesen in einem Bericht über eine Versammlung am 14. Januar. Demzufolge kann in der Hauptversammlung am 16. September keine Vorstandschaft gewählt werden, die bisherige führt die Geschäfte kommissarisch weiter.
Der Gumpige Donnerstag wird wieder vom Skiclub gestaltet, „wie es früher Brauchtum war“. Am Stinesser treffen sich zahlreiche Maskierte zu Torlauf und Springen.
Erstmals nach dem Krieg wird am 6. Februar wieder eine Clubmeisterschaft durchgeführt. Am Stinesser finden Abfahrt und Torlauf statt. Für die Herren steht zusätzlich noch ein Langlaufrennen auf dem Programm.

1950
Am 14. Und 15. Januar ist Fischen Austragungsort der Allgäuer Nordischen Skimeisterschaften<. Trotz widriger Verhältnisse gelingt eine hervorragende Durchführung, was viel Lob einbringt, aber wenig in die Kasse. Start und Ziel waren im Dorf. Vorsorglich vorbereitet wurden eine Ausweichstrecke im Weiherkopfgebiet und eine Sprungschanze am Bolsterlanger Skilift.
Nach Aufgabe der Lenzenberghütte wird die Ornachhütte gepachtet und Albert Schele als Hüttenwart bestellt. Unterhalb der Hütte trainieren Fischinger Springer auf einer Schneeschanze.
Bei der Hauptversammlung am 23. November stellt sich Alois Martin erneut als 1. Vorsitzender zur Verfügung.
In naher Zukunft wird von größeren Veranstaltungen abgesehen, der gesellschaftliche Zusammenhalt im Club und die Jugendarbeit sollen intensiviert werden.
In Ausschußsitzungen wird über einen Zusammenschluß der drei Fischinger Sportvereine (Skilauf, Fußball, Turnen) diskutiert und von der weiteren Erhaltung einer clubeigenen Skihütte Abstand genommen. Die Ornachhütte war also nur eine kurzfristige Episode.

1951
Das Inventar der Skihütte Ornach – der Pachtvertrag war kurzfristig gekündigt worden – wird im Keller des Rathauses öffentlich zum Kauf angeboten.
In der Hauptversammlung am 3. November nimmt die äußerst schwierige Kassenlage breiten Raum ein. Der Mitgliederbeitrag wird, wie schon seit vielen Jahren, bei 4,-- Mark belassen.
Der Skilauf soll Unterrichtsfach an der Volksschule werden. Der Lehrplan wird in Zusammenarbeit mit der Skischule Fischen erstellt und 19 Clubmitglieder stellen sich als Ausbildungskräfte zur Verfügung.

1952
Völlig unerwartet verstirbt am 10. September der Vorsitzenden Alois Martin im 50. Lebensjahr. Bei der Hauptversammlung am 6. November wird Otto Enzensberger zum 1. Vorsitzenden gewählt.
Die im letzten Jahr begonnene Schülerausbildung wird mit 12 Clubmitgliedern fortgeführt.
In geheimer Abstimmung wird der Gasthof Enzensberger Stuben zum neuen Clublokal erkoren.
Anläßlich der Feier zum 30jährigen Jubiläum im neuen Clublokal werden Peter Klaus, Johann Rudolph, Rochus Kuhn und postum der kürzlich verstorbene Alois Martin zu Ehrenmitgliedern ernannt. Der 22 gefallenen und 5 vermißten Clubkameraden wird ehrend gedacht.

1953 bis 1959
Der Skiclub Fischen beteiligt sich an dem vom Verkehrsverein in Auftrag gegebenen Skischlepplift am Stinesser mit 500,-- DM.
Eine überarbeitete Satzung wird von der Hauptversammlung am 7. November einstimmig angenommen. Der Club wird wieder in das Vereinsregister eingetragen.
Die Skigymnastik unter der Leitung von Max Speiser wird zur ständigen Einrichtung. Um die Jugendbetreuung zu verbessern, wird ab 1957 ein Jugendleiter bzw. Jugendsportwart gewählt.
Die Aktivitäten des Skiclubs beschränken sich in diesen Jahren mehr auf das „Innenleben“, von überörtlichen Veranstaltungen wird abgesehen. Begründet wird dies mit anhaltend schlechten Wintern und auch mit mangelnder Mitarbeit. Wegen dieser Zurückhaltung im sportlichen Bereich kommt es bei diversen Sitzungen zu teils heftigen Wortwechseln.

1960
mit einem hervorragend besetzten Spezialslalom am Silvestertag meldet sich der Skiclub in der Öffentlichkeit zurück. Am Stinesser begeistern 67 Teilnehmer, darunter 31 Klasse I/II-Läuferinnen und –Läufer die Zuschauer. Besonders zu nennen sind Heidi Biebl aus Oberstaufen (im gleichen Jahr Olympiasiegerin in der Abfahrt in Squaw Valley) und der Kleinwalsertaler Ludwig Leitner (WM-Dritter in Chamonix 1962 und Olympiasieger in Innsbruck 1964 in der Kombination). Dieser vielbeachtete Silvestertorlauf wurde in den folgenden Jahren mehrfach wiederholt.

1961
Bei der Hauptversammlung am 3. Dezember wird ausführlich über die Pistenplanierung am Stinesser diskutiert. Die Experten im Club sind der Meinung, „daß bei der Planierung der Sinn und der Zweck durch die Ausführenden nicht ganz richtig erfaßt wurde“.
Einige junge Alpin-Läufer stellen den Antrag, den Langlauf bei der Clubmeisterschaft nicht mehr zu werten. Grund dafür ist, daß sich die Alpinen bei der Punkteberechnung benachteiligt fühlen. Um einen weiteren Rückgang der Sparte nordisch zu verhindern, wird dem nicht stattgegeben.

1962
Um die Beteiligung beim Clublanglauf zu steigern, sollen auch Nachbarvereine eingeladen werden.
Am großen und kleinen Stinesser findet erstmals eine alpine Schülerausbildung statt. Unter der Leitung der Skischule Fischen unterrichten auch einige bewährte Kräfte des Clubs.

1963
Am 26. Januar feiert der Club sein 40 jähriges Jubiläum im Hotel Tanneck.
Im November wird die Mühlenschanze wieder aufgebaut. Die bei einer Besprechung aufgeworfene Frage, wer die Schanze als erster springen solle, wurde von dem Oberstdorfer Weltklasse-Springer Toni Brutscher beantwortet: „I nimm die Schi schu amol mit und zeigena wie ba da no 40 Metr jucke ka.“
Um den Sprunglauf vor allem bei der Jugend zu fördern, wird bei der Hauptversammlung am 20. November der Antrag angenommen, die Clubmeisterschaft als Viererkombination auszuschreiben, was jedoch nie zur Durchführung kam.

1964
Auch im Nordischen ist der Club wieder Durchführer einer bedeutenden Veranstaltung. Am 24. Januar finden in Fischen die >Allgäuer Staffelmeisterschaften< statt.

1965
Im November werden an der Mühlenschanze Erdarbeiten durchgeführt.
Die jahrelange hervorragende Zusammenarbeit bei der skisportlichen Ausbildung der Fischinger Schüler zwischen Skischule, Skiclub und Schule wird weitgehend beendet, da nach Gründung der Verbandsschule dies nun im regulären Unterricht erfolgt.
Bei der Vorführung des Farbfilms >Ski 66<, Veranstalter SC Fischen, im hiesigen Kino ist auch die gesamte alpine Damen- und Herrennationalmannschaft unter den Zuschauern, ebenso der legendäre Sportreporter Heinz Mägerlein („... sie standen an den Hängen und P(p)is(s)ten ...“).

1966
Am 29. Und 30. Januar war der Club Durchführer der >Allgäuer Nordischen Jugendmeisterschaften<. Es kostete viel Mühe Mühlenschanze und Loipe bei starkem Föhn wettbewerbstauglich zu halten. Die Jugendlichen des Clubs erreichten gute vordere Plätze.
Mit der Berufung von Gerhard Behring in die DSV-Nationalmannschaft und der Einladung unserer Nordischen und Alpinen zu Trainingskursen des ASV und BSV beginnt eine Reihe von Jahren sportlicher Erfolge auf nationaler und internationaler Ebene.

1967
Ein arbeitsreiches Jahr für den Club: In Fischen finden am 4. Und 5. Februar die >Internationalen Nordischen Bodenseemeisterschaften< statt, während die am 112. Und 12. März durchgeführten >Bayerischen Meisterschaften< der Vereinsstaffeln und der 50km-Dauerlauf sowie die Gaujugendstaffel wegen Schneemangel nach Balderschwang verlegt werden müssen.
Gerhard Gehring und Max Ruppaner qualifizieren sich für die >Internationalen Nordischen Militärmeisterschaften (CISM)< im Libanon.
Aufgrund hervorragender Leistungen werden die beiden sowie Andreas Stolz nach St. Moritz zu den Olympia-Vorbereitungslehrgängen der Biathleten entsandt.
Ein Olympia-Testrennen der alpinen DSV-Nationalmannschaft wird kurzfristig in Fischen angesetzt, am 17. Dezember findet ein Torlauf auf dem bestens präparierten Stinesser statt. ARD und ZDF berichten darüber.
Am 30. Dezember wird, erstmals in Deutschland, bei idealen Bedingungen ein Nachtlanglauf an der Beslerstraße veranstaltet.

1968
Ein Sportlicher Höhepunkt für den Skiclub ist die Teilnahme von Gerhard Gehring an den Olympischen Winterspielen in Grenoble. Er startet in den Biathlonwettbewerben über 20 km (32. Platz) und in der Staffel (9. Platz).
Max Ruppaner wird im März vom DSV zu den Internationalen Skiwettkämpfen in die Hohe Tatra (CSSR) entsandt. Mit dem 10. Platz über 15 km wird er bester Deutscher.
Bei der Hauptversammlung am 7. Dezember wird Toni Vogler zum 1. Vorsitzenden gewählt. Otto Enzensberger wird zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
Einer Änderung der Vereinssatzung, mit Schwerpunkt Leistungssport, wird zugestimmt. Die regelmäßigen Sprechabende werden eingeführt. Der neue Clubpullover wird vorgestellt.

1969
Am 16. Februar werden die >Allgäu-Werdenfelser Staffelmeisterschaften< durchgeführt, mit drei Meistertiteln für den Club.
Mit dem Bau einer Flutlichtanlage an der Nachtlanglaufstrecke wird begonnen, die Gesamtkosten von ca. DM 10.000,-- werden finanziert mit einem Zuschuß der Gemeinde, Spenden und Eigenleistung.
Der Nachtlanglauf wird im Rahmen eines >Nordischen Kriteriums< (26. – 28. Dezember) durchgeführt. In Zusammenarbeit mit dem SK Nesselwang und dem SC Breitenwang/Tirol finden insgesamt 2 Nachtläufe und 2 Springen statt.
Erstmals erringt ein Fischinger Läufer einen deutschen Meistertitel: Gerhard Gehring siegt in der Länderstaffel.

1970
Gerhard Gehring und Max Ruppaner werden vom DSV zur Nordischen WM in die Hohe Tatra entsandt.
Am 3. Und 4. März werden in Fischen erstmals >Deutsche Nordische Skimeisterschaften< für Vereinsstaffeln und 50 km-Dauerlauf durchführt. An beiden Wochentagen finden sich überraschend viele Zuschauer ein. Der Werbeturm an der B 19 und der neuartige, selbstkonstruierte Spurhobel erregen Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit. Die Fischinger Läufer erzielen hervorragende Ergebnisse.

1971
um die Jugendbetreuung zu verbessern erwirbt der Club einen VW-Bus, Kosten: DM 166,50.
Wegen steigender Mitgliederzahl wird der Beitrag künftig per Bankeinzug erhoben werden.
Vom 25. Bis 29. Januar sind der SC Fischen und der SC Bolsterlang Ausrichter der >20. Internationalen Zollgrenzdienst-Skiwettkämpfe<. Start und Ziel ist beim Patrouillenlauf über 25 km im Ort und Schießstand am Hirschsprung, Slalom und Riesenslalom werden am Weiherkopf ausgetragen. Gustav Thöni, alpiner Weltmeister, und Franco Nones, nordischer Olympiasieger, sind die prominentesten Teilnehmer.
Im Februar reist Gerhard Gehring nach Sapporo in Japan zu den vorolympischen Wettbewerben.
Hans Ruppaner ist Teilnehmer bei den >Internationalen Nordischen Militärmeisterschaften (CISM)< in St. Johann in Tirol.
Erstmals findet das Stadelfest bei Hans Renn am Tannacker statt.
Um den Nachtlanglauf attraktiver zu gestalten ist man nun auch mit jugoslawischen, italienischen und russischen Läufern im Gespräch. Wegen Schneemangel muß am 26. Dezember der Lauf nach Rohrmoos verlegt werden.

1972
Sportlicher Höhepunkt im Jubiläumsjahr ist die Teilnahme von Gerhard Gehring an den Olympischen Winterspielen in Sapporo. Nach einem guten 22. Platz im 15 km-Lauf erringt er beim 30 km-Lauf einen 10. Platz und läuft damit in die Weltelite.
Völlig überraschend kam der erstmalige Titelgewinn des SCF bei der >Deutschen Vereinsstaffelmeisterschaft< in Neubau.
Am 11. November feiert der Club sein 50jähriges Bestehen. Beim Festabend werden Otto Enzensberger, Max Ruppaner sen. Und Max Speiser zu Ehrenmitgliedern ernannt.

1973
Der Club beteiligt sich am Ausbau einer renntauglichen Loipe von 15 km Länge im Rohrmoos.
Bei der Hauptversammlung am 24. November wird vorgeschlagen, für die Amtszeit der Vorstandschaft eine sog. Überlappung einzuführen, um einen „Regierungswechsel“ zu erleichtern.
Der SC Breitenwang kündigt seine Mitwirkung beim Nordischen Kriterium, an seine Stelle tritt der SC Hindelang
.

1974
Gerhard Gehring und Hans Buhl werden vom DSV zur WM nach Falun entsandt.
Nachdem im September der Gasthof Enzensberger geschlossen wird, ist die Tradition eines „Clublokals“ beendet.
Der SK Nesselwang verabschiedet sich vom Nordischen Kriterium.

1975
Der >1. Hörner-Volksskilanglauf< mußte im Januar wegen Schneemangel nach Tiefenbach verlegt werden.
Bei der Hauptversammlung am 21. November wird mit einer Satzungsänderung einer jeweils zweijährigen Amtszeit zugestimmt. Da innerhalb der Vorstandschaft die „Überlappung“ stattfinden soll (1. Vorsitzender und Schriftführer bzw. 2. Vorsitzender und Kassier), wird es in Zukunft alljährlich Wahlen geben.

1976
Am 23. Und 24. Februar finden zum zweiten Mal >Deutsche Skimeisterschaften< der Vereinsstaffeln und im 50 km-Dauerlauf in Fischen statt. Unsere Staffel wird Vizemeister und Gerhard Gehring holt den Titel auf der langen Strecke. Die Resonanz bei Zuschauern und Presse ist hervorragend.

1977
Ein „ruhiges“ Jahr – lediglich die >Alpinen Deutschen Jugendmeisterschaften< werden vom 2. Bis 4. Februar, zusammen mit weiteren Oberallgäuer Vereinen, durchgeführt.
Die Nachtlanglauf-Rennen müssen wegen Schneemangel in Fischen und Hindelang ausfallen.
Der Silvester-Fackellauf wird erstmals, auf Anregung eines Mitglieds, mit einer besinnlichen Rede des 1. Vorsitzenden am Kriegerdenkmal beendet. Premiere hat auch die mit Fackeln gesteckte Jahreszahl am Stinesser.

1978
Auch in diesem Jahr wird lediglich eine Veranstaltung von überörtlicher Bedeutung durchgeführt, nämlich der Bezirksentscheid der Schulen im Langlauf im Januar.
Bei einem Ehrungsabend am 1. Dezember wird die neugeschaffene Leistungsnadel an verdiente Aktive verliehen.
Wiederum muß der Nachtlanglauf abgesagt werden – weit und breit kein Schnee!

1979
Am 27. Januar richtet der Club die >Bayerische Biathlon-Forstmeisterschaften< aus und am 10./11. Februar den Landesentscheid nordisch der bayerischen Schulen.
Sportlich gesehen ist es ein sehr erfolgreiches Jahr: ASV-, BSV- und DSV-Staffelmeister, Bayerischer Meister über 30 km und 50 km.
Bei der Hauptversammlung am 5. Dezember wird Herbert Schnaubelt zum 1. Vorsitzenden gewählt.
Zum dritten Mal in Folge muß der Nachtlanglauf wegen fehlendem Schnee abgesagt werden. Auf einer zusammengeschaufelten und gekehrten Strecke wird bei der Sonnenalp ersatzweise ein Tages-Sprintrennen durchgeführt.

1980
Der Computer hält nun auch Einzug beim SC Fischen mit dem Zeitnahmegerät >Alge Stop Star<. Xaver Renn ist seitdem zuständig für Einsatz und Wartung. Erfreulicherweise kann nahezu die Hälfte des Kaufpreises von DM 9.900,-- durch Spenden finanziert werden.
Am 19. Januar sind erneut die >Bayerischen Biathlon-Forstmeisterschaften< in Fischen. Der Kreisentscheid nordisch der Schulen folgt am 22. Januar.
Vom 31. März bis 3. April richtete der Club unter schwierigen Bedingungen auf Grasgehren die ASV-Schülermeisterschaft in der Abfahrt aus, mit hervorragenden Ergebnissen unserer Mädchen.
Am 21. Dezember wird der >Tyrolia-Cup< auf Grasgehren durchgeführt. Der SC Hindelang verabschiedet sich vom Nordischen Kriterium.


1981
Am 18. Januar findet der 7. Und letzte >Hörner-Volksskilanglauf< statt. Bedingt durch eine Inflation an Volksläufen im Oberallgäu gingen die Teilnehmerzahlen so weit zurück, daß die Abrechnungen eher ins Minus tendierten.
Der Kreis- und Bezirksentscheid nordisch der Schulen folgt am 23. Januar.
Höhepunkt des Jahres sind die >Deutschen Skimeisterschaften< der Vereinsstaffeln Herren und Damen sowie 50 km Herren und 20 km Damen am 21. Und 22. Februar, bei besten Verhältnissen. Das Stadion befindet sich in Kellers Feld an der Turnhalle. Die überwältigenden Zuschauerzahlen kommentiert der DSV-Sportwart Prof. Dr. Martin mit den Worten: „... die reinste Völkerwanderung, wie ich sie sonst nur vom Holmenkollen kenne ...“ Die Musikkapelle Fischen Leitet die Wettkampftage jeweils mit einer eigens komponierten Fanfare ein. Die Staffel des SCF erringt den Vizetitel.
Am 12. Und 13. Dezember wirkt der Club bei Organisation und Zeitnahme für zwei FIS-Abfahrten am Weiherkopf mit – ein „Trainingslauf“ für die große Aufgabe im nächsten Jahr.

1982
Am 5. Und 6. Januar, bei widrigsten Verhältnissen, ist Fischen Schauplatz der ASV-Meisterschaften für Staffeln aller Klassen sowie 30 km Herren und 10 km Damen.
Vom 12. Bis 21. Februar steht der Skiclub Fischen vor seiner bislang größten Aufgabe: die „Internationalen Deutschen Alpinen Skimeisterschaften< für Jugend und Senioren. Auf dem Programm stehen 18 Wertungsläufe sowie zahlreiche Trainingsläufe. Dank einer hervorragenden Vorbereitung, der guten Zusammenarbeit mit der Gemeinde Fischen, dem SC Bolsterlang und der Hörnerbahn („Höba I“), dem enormen Einsatz von ca. 150 ständigen Helfern sowie eines unwahrscheinlichen Wetterglücks wird diese Mammutveranstaltung einwandfrei durchgeführt. Die Erstellung der Start- und Ergebnislisten übernimmt die Computerfirma CTM aus Konstanz, für den Transport stellt Mercedes Benz Fahrer und Fahrzeuge zur Verfügung. Die Mitarbeiter des Clubs treten erstmals mit weißem Anorak einheitlich gekleidet auf. Auch diesmal ist die Musikkapelle Fischen mit einer eigens komponierten Fanfare dabei. Ein Buch mit ca. 130 Seiten ist am Ende die >Offizielle Ergebnisliste<.
Fazit dieser Tage: Einmal und nicht wieder!
Dennoch stehen diese Meisterschaften einmal kurz vor dem Abbruch. Am 18. Februar verunglückt ein junger Rennläufer abseits der Piste tödlich. Auf ausdrücklichen Wunsch des Vaters wird von einer vorzeitigen Beendigung abgesehen.
Am 23. Oktober feiert der Club sein 60jähriges Bestehen mit einem Festabend. In der Fiskina wird eine Ausstellung über den Skisport von einst und jetzt gezeigt. Mit einem Sportler-Frühschoppen im Kursaal mit der Musikkapelle Fischen endet am nächsten Tag die Feier.
Beim Skinachtlanglauf wird am 26. Und 27. Dezember in zwei Läufen der Sieger nach der sog. >Gundersen-Methode< ermittelt.

1983
In diesem Jahr „erholen“ sich die Clubmitglieder von den Strapazen. In den ersten Monaten des Jahres werden lediglich interne Veranstaltungen durch geführt, mit Ausnahme des >Allgäuer Ärztelanglaufs< am 19. Februar.
Am 21. November nimmt eine Abordnung des Clubs in Oberstdorf auf dem Waldfriedhof Abschied von Toni Brutscher.
Am 18. Dezember wird ein FIS-Slalom am Weiherkopf durchgeführt. Die traditionelle Veranstaltung am Jahresende Heißt nun >Allgäuer Latschenkiefer Nachtlanglauf<. Der Club findet in Dieter Vollmann (Fa. Allga Pharma) einen zuverlässigen Hauptsponsor, der auch in Zukunft ein internationales Teilnehmerfeld gewährleistet. Der Lauf selbst muß wegen Schneemangels nach Grasgehren verlegt werden.

1984
Ende Januar wird als Wochenendveranstaltung die >Internationale Veterans Trophy< mit alpinen Bewerben durchgeführt. Die Teilnehmer kommen aus mehreren europäischen Ländern und den USA, der TD aus Japan.
Am 4. Februar findet am Grünen Weg ein >Ärzte-Kombinationswettbewerb< statt mit Riesenslalom und Langlauf. Der >Latschenkiefer Nachtlanglauf< wird wiederum in Grasgehren durchgeführt.

1985
Anfang Januar werden die alpinen Schüler-Rennen um den >Kunert-Cup< am Weiherkopf ausgerichtet.
Am 26. Und 27. Januar finden die alpinen Bundesskispiele für Buben in Bolsterlang am Knobel und auf der Märchenwiese statt.
Anläßlich seines 70. Geburtstages am 11. Februar wird Toni Speiser zum Ehrenmitglied ernannt.
Die >Deutschen Nordischen Skimeisterschaften< am 2. Und 3. März mit 20 km Damen und 50 km Herren sowie den Staffeln können wegen anhaltender Schneeschmelze nicht am Ort durchgeführt werden. Da Balderschwang und Rohrmoos als Ausweichstrecken ausfallen, wird in Langenwang vom Rotfischgebiet über Obermaiselstein zum Hirschsprung eine anspruchsvolle Strecke, größtenteils von Hand, präpariert. Mit Glück werden die Rennen abgewickelt, kurz nach Beendigung steht der Zielraum unter Wasser. Eine große Überraschung war der dritte Platz von Manfred Häusler beim 50 km-Dauerlauf.

1986
Am 12. Februar wird der ausgefallene Nachtlanglauf an der Beslerstraße nachgeholt. Da um die selbe Zeit in Oberstdorf die Weltmeisterschaftsstrecken von der Weltelite getestet werden, sind bei unserem Lauf 11 Nationen am Start.
Der Reguläre >Latschenkiefer Nachtlanglauf< wird am 26. Dezember durchgeführt. Vom geplanten 2. Lauf am folgenden Tag muß abgesehen werden wegen anderweitiger Verpflichtungen der Rennläufer.

1987
Die >Allgäuer Staffelmeisterschaften< für alle Klassen, verschoben auf den 29. März, können in Balderschwang auf einer 5-km-Schleife durchgeführt werden. Die Staffel des Clubs wird ASV-Meister.
Einen außergewöhnlichen Erfolg gibt es am 7. April vor dem Rathaus zu feiern. Mit einer Bronzemedaille in der Kombination kehrt Carola Spatschil von den alpinen Junioren-Weltmeisterschaften aus Skandinavien zurück.
Im Juni verstirbt der langjährige 1. Vorsitzende und unser Ehrenmitglied Otto Enzensberger, der bis zuletzt dem Skiclub aufs engste verbunden war.
Mit einer „Familienfeier“ wird das 65jährige Jubiläum im Kursaal begangen.
Wieder ist Schneemangel der Grund, daß der >Latschenkiefer Nachtlanglauf am 26. Dezember nach Balderschwang verlegt werden muß. Gestartet wird mit Zweiermannschaften, die Läufer wechseln nach jeweils einer Runde.


1988
Am 2. Februar findet der Bezirksentscheid nordisch der Schulen zum Wiederholten Mal in Fischen statt.
Der >Latschenkiefer Nachtlanglauf< am 26. Dezember muß erneut nach Balderschwang verlegt werden.

1989
Bei sehr schlechten Witterungsbedingungen richtet der Club am 22. Und 23. März die >Deutschen Slalom-Meisterschaften< für Herren und Damen, mit starker ausländischer Beteiligung, in Grasgehren aus. Anschließend wird der ASV bei der Durchführung der Riesenslalombewerbe in Balderschwang maßgeblich unterstützt.
Eine Große Trauergemeinde, darunter viele Clubmitglieder, geleitet Johann Rudolph, Mitbegründer, ehem. 1. Vorsitzender und Ehrenmitglied des Skiclub Fischen, am 3. Mai zur letzten Ruhe.
Bei der Hauptversammlung am 1. Dezember wird Hans Ruppaner zum 1. Vorsitzenden gewählt.
Am 29. Dezember findet mit großem technischen und organisatorischen Aufwand der >Latschenkiefer Nachtlanglauf< in Grasgehren statt, hervorragend unterstützt vom Bauhof, der Grasgehren OHG und dem THW. Erstmals wird der Sieger bei den Herren in Vorläufen und in einem Finallauf ermittelt.

1990
Carola Spatschil fährt bei einem Weltcup-Riesenslalom auf den 20. Platz; das beste Ergebnis bei den Alpinen in der Vereinsgeschichte.
Der Umzug am Gumpigen Donnerstag lockt so viele Zuschauer an wie nie zuvor; nach Expertenmeinung sollen es weit über 10.000 gewesen sein.
Mit der am 23. Mai stattfindenden Hauptversammlung wird erstmals seit Bestehen des Clubs vom üblichen Termin am Jahresende abgewichen.
Anläßlich seines 70. Geburtstags am 12 . November wird Hildegar Reichart zum Ehrenmitglied ernannt.
Beim >Latschenkiefer Nachtlanglauf< am 26. Dezember, endlich wieder einmal im Ort, sind drei Weltmeister am Start.

1991
Die Mitglieder Verwaltung ist nun komplett auf EDV umgestellt, der Karteikasten hat ausgedient.
Am 26. Und 27. Januar ist der Club Ausrichter der >Alpinen Bundes-Skispiele< der Schüler. Die Rennen müssen wegen Schneemangels vom Weiherkopf nach Grasgehren verlegt werden.
Wegen des sog Golfkriegs im Nahen Osten entfallen der Umzug am Gumpigen und der Rosenmontagsball. Viele Mitglieder halten dies für eine übertriebene Reaktion, zumal im Rheinland und anderswo lustig gefeiert wird.
Bei der Hauptversammlung am 16. November wird Bruno Sauter zum 1. Vorsitzenden gewählt.
Über das Thema Nachtlanglauf – für und gegen die Durchführung, in welcher Größenordnung, ob mit oder ohne Sponsor – wird innerhalb des Clubs sehr kontrovers diskutiert. Eine Krise, die sich in den nächsten Monaten und Jahren verschärft, zeichnet sich ab.
Nach eingehenden Beratungen wird der >Latschenkiefer Nachtlanglauf am 26. Dezember doch durchgeführt.

1992
Am 12. Januar findet der >Salomon Kids-Cup< in Grasgehren statt.
Speziell für die Mitglieder der reiferen Jahrgänge wird im Gasthof Kreuz erstmals am 1. März ein „Faschingsball der alten Art“ gefeiert (der allerdings nach zweimaliger Wiederholung wegen mangelnder Beteiligung eingeht).
Bei der Hauptversammlung am 15. Juli nimmt die Diskussion über die sog. „Vereinsmüdigkeit“ der Mitglieder breiten Raum ein.
Mit einem Festabend am 24. Oktober in der Fiskina feiert der Club sein 70jähriges Bestehen.
Der >Latschenkiefer Nachtlanglauf< am 26. Dezember muß nach Grasgehren verlegt werden.

1993
Am 16. und 17. Januar wird im Fellhornskigebiet der >Atomic-Raiffeisen-Volksbank-Cup< mit großem Aufwand durchgeführt.
Der >K2 Kids-Cup< wird am 24. Januar in Grasgehren ausgerichtet.
Beim Umzug am Gumpigen wird erstmals das große Zelt aufgestellt und erweist sich als großer Publikumsmagnet.
Die >Allgäuer Staffelmeisterschaften< am 6. Und 7. März können am Ort, mit Start und Ziel in Zimmermanns Feld und einer anspruchsvollen Strecke am Tannacker, durchgeführt werden.
Die Hauptversammlung am 30. Juni nimmt einen turbulenten Verlauf. Da sich Bruno Sauter als 1. Vorsitzender nicht mehr zur Verfügung stellt und kein Nachfolger gefunden werden kann, führt der 2. Vorsitzende Dieter Koberstein den Club kommissarisch. Auch der Posten des Schriftführers kann nicht besetzt werden. Die Betreuung der nordischen Jugend ist nicht mehr gewährleistet.
Der >Latschenkiefer Nachtlanglauf< am 26. Dezember findet erstmals im Dorf, mit Start und Ziel am Anger, statt. Die Zuschauerresonanz ist hervorragend.

1994
Einziges Ergebnis der außergewöhnlichen Hauptversammlung am 6. Juni ist die Bildung eines sog. „Krisenstabes“, der in der Folge jedoch keine Lösungen bieten kann. Die Auflösung des Clubs rückt in den Bereich der Möglichkeit, da eine kommissarische Führung zeitlich begrenzt ist.
Das „Fischinger Schimuseum“ wird im Mai im Rahmen der Kultur- und Brauchtumstage eröffnet. Der Skiclub ist mit Exponaten und einer Bilderwand beteiligt.
Bei der ordentlichen Hauptversammlung am 8. Dezember wird Dieter Koberstein zum 1. Vorsitzenden gewählt, nachdem sich Kandidaten für den 2. Vorsitzenden und für den Schriftführer finden.
Erstmals werden für die Jugendbetreuung im nordischen und im alpinen Bereich für die Wintermonate angestellte Trainer verpflichtet. Aufgrund des letztjährigen Erfolges wird der „Latschenkiefer Nachtlanglauf“ am 26. Dezember wieder im Dorf durchgeführt.

1995
Am 21. und 22. Januar findet in Fischen der „Internationale Alpencup“ statt, ein Mannschaftswettbewerb für Gemeinden der Alpenländer. Ausrichter ist die Gemeinde, der Club übernimmt den sportlichen Ablauf.
Da der Skiball in den letzten drei Jahren immer weniger Besuch zu verzeichnen hatte, findet an 10. Februar der vorläufig letzte statt.
Nach Anschaffung eines clubeigenen Computers wird die Mitgliederverwaltung nun vollständig intern bewältigt.
Für den
„Latschenkiefer Nachtlanglauf“ am 26. Dezember wird am Anger eine Brücke für eine Achter-Strecke errichtet.

1996
Für die Ausrichtung der „ASV-Langlauf-Minitournee“ am 3. Februar auf der verkürzten Nachtlanglaufstrecke am Grünen Weg erhält der Skiclub großes Lob. Auch die Zuschauerresonanz ist für so eine Veranstaltung ungewöhnlich groß.
Bei besten Bedingungen wird die „ASV-Schülermeisterschaft“ im Riesenslalom in Grasgehren durchgeführt.
Bei der ordentlichen Hauptversammlung am 24. April wird Fritz Müller zum 1. Vorsitzenden gewählt. Daraufhin erklären sich bewährte Mitarbeiter bereit, weiterhin tätig zu sein.
Nachdem die „Weißkittel“ von der Mammut-Meisterschaft von 1982 ausgedient haben, treten Funktionäre und Helfer künftig in rotem Anorak und blauem Pulli in der Öffentlichkeit auf.
Da für die Streckenpräparierung mit der Gemeinde eine Übereinkunft erzielt werden kann, wird der „Latschenkiefer Nachtlanglauf“ auch weiterhin im Dorf durchgeführt.

1997
Die Unstimmigkeiten im Club sind nun weitgehend „Schnee von gestern“, es werden im sog. „Jubiläumsjahr“ wieder vermehrt Veranstaltungen organisiert.
Die „ASV-Langlaufmeisterschaften“ für Jugend und Senioren werden auf der erweiterten Nachtlanglaufstrecke – die den Aktiven alles abverlangt – am 6. Januar durchgeführt.
Mit zahlreichen Helfern wird bei besten Bedingungen am 12. Januar im Grasgehren die
„ASV-Schülermeisterschaft“ im Slalom ausgetragen. Der „Jubiläums-Gaudiwurm“ am Gumpigen erreicht eine noch nie dagewesene Länge.
Die „ASV-Langlauf-Minitournee“, am Grünen Weg geplant, muß am 22. Februar kurzfristig nach Tiefenbach-Ferlewang verlegt werden.
Im Hinblick auf das Jubiläumsjahr wird dem Club außer der Reihe das „Fuski-Turnier“ übertragen. 10 Oberallgäuer Skivereine beteiligen sich am 26. Juli daran.
Da diverse Veranstaltungen und Feste in den Sommermonaten im Ort unsere Mitglieder voll in Anspruch nehmen, wird erstmals seit 1971 von der Durchführung eines Stadelfestes am Tannacker abgesehen.
Mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Verena und einem Festabend im Kursaal „Fiskina“ wird am 5. Dezember das 75jährige Jubiläum gebührend gefeiert.

 

 
  Die vorliegende Chronik ist kein „Schönwetterbericht“. In den zurückliegenden 75 Jahren war der Schnee nicht immer strahlend weiß und die „gute alte Zeit“ hat nicht stattgefunden. Sie zeigt uns Heutigen aber, daß man in der Vergangenheit mit Problemen immer wieder fertig geworden ist. Das soll vor allem unsere jungen Mitglieder ermuntern Verantwortung zu übernehmen, damit ein aktiver Skiclub Fischen – dann schon im nächsten Jahrtausend – sein hundertjähriges Bestehen feiern kann